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Unterzeichnung des Artenschutz-Paktes

Aktiv für die Artenvielfalt in Österreich arbeiten

Der Artenschutzpakt ist eine wichtige Initiative des österreichischen Naturschutzbundes, um die Artenschutzziele zu erreichen. Die Unterzeichnung durch eine Vielzahl an wichtigen Organisationen zeigt, dass die Ziele auf einer breiten Basis mitgetragen werden. So wird es uns gelingen, die Vielzahl der Arten und Lebensräume in Österreich zu erhalten. Dies erklärte Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll heute anlässlich der Unterzeichnung des Artenschutz-Paktes in Salzburg.

Österreich ist dabei, mit einer Biodiversitäts-Strategie seinen wichtigsten internationalen Verpflichtungen nachzukommen, um den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen. Die gemeinsame Artenschutzkampagne von Naturschutzbund, Lebensministerium und Bundesforsten stellt einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung dar, so Pröll.

Mit dem Artenschutz-Pakt verpflichten sich wichtige Organisationen zur Erhaltung und Förderung der Lebensvielfalt durch Schutz, Verbesserung und nachhaltige Nutzung der Lebensräume und tragen mit ihren eigenen Aktivitäten dazu bei, den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen.

Das Lebensministerium sieht Artenschutz als Dauerauftrag, auch im Sinne der internationalen Verpflichtungen Österreichs und unterstützt Projekte für besonders bedrohte Arten. In Österreich sind die Bundesländer für den Naturschutz und damit auch für den Artenschutz zuständig, daher ist eine gute Zusammenarbeit wichtige Voraussetzung zur Erreichung der Ziele. Daneben ist das Lebensministerium Drehscheibe für die internationale Artenschutz-Politik. Von besonderer Bedeutung im heurigen Jahr ist das Artenschutz-Abkommen CITES, dem Österreich bereits seit 25 Jahren angehört.

Das Lebenministerium hat in den letzten Jahren viele Projekte unterstützt und damit dem Artenschutzbezug eine wichtige Bedeutung eingeräumt. Im Bereich des Wasserbaus waren das die mit EU-Geldern kofinanzierten  LIFE-Naturschutzprojekte. Ein erfolgreiches Beispiel ist das LIFE-Projekt "Lebensraum Huchen" bei dem 40 Flusskilometer von Pielach und Melk mit der Wachau vernetzt wurden. Die derzeit laufenden Anschlussprojekte "LIFE Wachau" und "LIFE Vernetzung Donau-Ybbs" werden die ökologische Situation der in diesen Abschnitten lebenden Fischpopulationen weiter verbessern.

Für die Großtrappe läuft ebenfalls ein LIFE-Projekt: 42 Kilometer Mittelspannungsleitungen werden verkabelt und 125 Kilometer Hochspannungsleitungen so markiert, dass es zukünftig zu keinen Kollisionen zwischen Trappe und Leitungen kommt. Bisher haben Kollisionen an Stromleitungen immer wieder schwere Verluste für die österreichische Trappenpopulation gebracht.

Zwei erfolgreiche LIFE-Projekte wurden für den Braunbären in Österreich bereits durchgeführt. Nun ist die Betreuung der österreichischen Bärenpopulation langfristig zu sichern. Auf Grund der hohen Zahl ungeklärter Abgänge ist das keine einfache Aufgabe. An der niederösterreichischen-steiermärkischen Grenze, einem Kerngebiet des Braunbären in Mitteleuropa, wurden in den letzten 15 Jahren 31 Jungtieren geboren, 27 dieser Jungtiere gelten als verschollen beziehungsweise tot.

Bei diesen Projekten zeigt sich immer wieder, wie wichtig die Einbindung der Bevölkerung ist. Daher ist es eine zentrale Aufgabe des Artenschutzes die Öffentlichkeit zu informieren und Verständnis aufzubauen, so Pröll abschließend.

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