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Entwicklungshilfe österreichischer Tierärzte

"Endangered" - "vom Aussterben bedroht" lautet der Name jenes gemeinnützigen Vereins, den das Wiener Tierärzte-Ehepaar Mag. Claudia und Dr. Manfred Hochleithner im Jahr 2003 gegründet hat, um auch in Österreich auf die Gefährdung der Berg-Gorillas hinzuweisen und diesen beim Überleben zu helfen.


C+M Hochleithner in Ruinen vom Haus von Dian Fossey
Die auf knapp 600 Tiere geschrumpfte und vom Aussterben bedrohte Berg-Gorilla-Population in Ruanda hat sich dank diverser Artenschutzmaßnahmen inzwischen nicht nur stabilisiert, sondern ist auf über 700 Tiere angewachsen.

Aus Freude über den stetigen Berg-Gorilla-Nachwuchs veranstaltet Ruandas Tourismusbehörde jährlich im Beisein von Ruandas Staatspräsidenten eine "Gorilla Naming Ceremony", bei der die Jungtiere feierlich Namen zugeteilt erhalten.

Heuer haben die Veranstalter erstmals auch die Gründer des Vereins "Endangered" eingeladen, aus ihrem reichhaltigen Foto- und Videomaterial eine Multimediapräsentation für den abschließenden Galaabend zu gestalten.

Damit würdigen Ruandas Behörden das Engagement des österreichischen Vereines, der die Überlebenschancen der Berg-Gorillas verbessert, indem er auch lokale Kranken- und Waisenhäuser unterstützt, wofür Spenden herzlich willkommen sind (Spendenkonto Oberbank: BLZ: 15150, Kontonummer: 4211003522).

"Nacht der Gorillas"

Bekannt ist der Verein "Endangered" (www.endangered.at) vor allem durch die "Nacht der Gorillas", die der Öffentlichkeitsarbeit und dem Fundraising dient und seit 2003 ein Mal jährlich im "Naturhistorischen Museum, Wien" stattfindet. Nur heuer wechselt die traditionelle Fundraising-Veranstaltung am 29. Oktober 2007 auf Einladung des Wiener Bürgermeisters Dr. Michael Häupl ein Mal ins Wiener Rathaus.

"Bei unserem Fundraising legen wir besonders Wert darauf, dass jede Spende vollständig dem Spendenzweck zu Gute kommt", betont Manfred Hochleithner, "weshalb wir sämtliche Kosten, etwa für Fundraising bzw. unsere Reisen, direkt aus unserer eigenen Tasche bezahlen."

Spatenstich für Waisenhaus in Ruanda

Dieser Tage reisen Claudia und Manfred Hochleithner erneut nach Ruanda, wo am 27. Juni 2007 der Spatenstich für den Neubau eines Waisenhauses mit angeschlossenem "Education Center" inklusive Bibliothek, erfolgt. Gemeinsam mit Ruandas Tourismusbehörde hat sich "Endangered" das Ziel gesetzt, den Waisenkindern vor Ort zu helfen und zugleich mit einem neuen "Education Center" das Verständnis der Bevölkerung für die einzigartige Natur zu fördern.

Durch Stipendien und Patenschaften sollen die grundlegenden Lebensbedürfnisse der Waisenkinder gesichert und ihre Grundausbildung finanziert werden. Sie sollen wenigstens ein Mal täglich zu essen erhalten, was in Afrika nicht selbstverständlich ist, umso weniger für Waisenkinder, die von den Spenden der durchwegs armen Bevölkerung abhängig sind.

"Inzwischen sind wir keine reine Artenschutz- bzw. Tierärzte-NGO mehr", sagt Claudia Hochleithner: "Durch unsere Arbeit haben wir gelernt, dass wir Menschen helfen müssen, wenn wir Tiere schützen wollen. Heute verbessern wir den Artenschutz, indem wir den Armen vor Ort helfen, damit sie es sich leisten können, die Berg-Gorillas zu schützen.

Schließlich sind in Ruanda Nahrung und Trinkwasser rar und der gemeinsame Lebensraum von Mensch und Gorilla ist beengt: Dort leben rund 12 Millionen Menschen auf einer Fläche, die so groß ist wie Niederösterreich, wovon der Nationalpark ein fruchtbarer Landesteil ist."

Festakt "Gorilla Naming Ceremony" ("Berg-Gorillataufe")

Nach den verwaisten Menschenkindern stehen am 30. Juni 2007 die neugeborenen Menschenaffen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, wenn Ruandas Tourismusbehörde im Beisein von Ruandas Staatspräsidenten die jährlich stattfindende "Gorilla Naming Ceremony" feiert, bei der die Jungtiere feierlich benannt werden.

Die Veranstalter haben heuer mit dem Verein "Endangered" zum ersten Mal eine österreichische NGO zum diesem besonderen Festakt eingeladen und zudem Claudia und Manfred Hochleithner gebeten, als Festvortragende eine Multimediapräsentation für den anschließenden Galaabend zu gestalten, was als große Ehre und Auszeichnung gilt.

"Österreichische Tierärztekammer" unterstützt das Engagement der Tierärzte

"Wir freuen uns sehr über das erfolgreiche Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen, die wie "Tierärzte ohne Grenzen" und vergleichbare andere Tierärzte-NGOs sehr effizient Gutes tun und damit auch das öffentliche Ansehen der Tierärzteschaft fördern", sagt Helmut Wurzer als Präsident der "Österreichischen Tierärztekammer", die von Anfang an den Ehrenschutz für die jährlich stattfindende "Nacht der Gorillas" übernommen hat.

www.endangered.at

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