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Asbestverseuchung erschwert Rettung von Koalas und Kängurus

Die Buschfeuer im australischen Bundesstaat Viktoria haben schwere Altlasten zu Tage gebracht, die auch die Rettungsmaßnahmen für Koalas und Kängurus erheblich erschweren.



Asbestverseuchung erschwert Rettung von Koalas und Kängurus
Bereits jetzt sind hunderttausende Wildtiere bei den Bränden der vergangenen Wochen gestorben, tausende wurden verletzt und brauchen dringend Hilfe und immer noch sind nicht alle Feuer gelöscht.


Mehr als 300.000 Hektar Wald fielen den Flammen der vergangenen Wochen in der Umgebung von Melbourne zum Opfer. Bis heute sind noch nicht alle Feuer gelöscht und das Ausmaß dieser Brandkatastrophe kann noch nicht wirklich abgeschätzt werden. Wildtierpfleger arbeiten rund um die Uhr, um verletzte Tiere, wie beispielsweise Koalas, Kängurus und Wombats zu finden.

Sie leisten Erste-Hilfe und versorgen die zumeist schweren Brandverletzungen. In den Gebieten um die betroffenen Ortschaften haben die Wildtierpfleger nun mit neuen Problemen zu kämpfen, denn freigesetzte Asbestfasern erschweren die Rettung von Koalas und Kängurus.

Viele der alten Gebäude, die den Flammen zum Opfer fielen, waren asbesthaltig. Beim Einstürzen der Häuser wurden Asbestfasern frei gesetzt, die verweht wurden und nun die Umgebung belasten. Asbestfasern können, wenn sie eingeatmet werden, bis in die Lunge vordringen und dort Funktionsstörungen sowie Krebs auslösen.

In den mit Asbestfasern verseuchten Gebieten, müssen die Helfer nun spezielle Schutzausrüstung tragen, was die Rettung der verletzten Tiere weiter erschwert.

Aber es gibt auch gute Nachrichten. So hat eine kleine Gruppe von etwa 50 Koalas in der Gippsland-Region überlebt. „Es grenzt an ein Wunder, denn die Waldbrände haben in diesem Gebiet schwer gewütet und wir waren sehr besorgt um diese besondere Population“, erklärt Birgit Felgentreu, Projektleiterin der AGA.

Diese Koala-Population ist die einzige Population in Viktoria, die genetisch nicht mit Koalas aus anderen Gebieten vermischt wurde. „In den 1970er und 1980er Jahren waren die Koala-Bestände in Viktoria so weit geschrumpft, dass Tiere aus anderen Bundesstaaten eingeführt wurden“, fügt Felgentreu hinzu. „Die Gippsland-Population ist die einzige in Viktoria mit einem noch unvermischten Genpool.“

Für die Koalas ist diese Brandkatastrophe besonders verheerend, denn in einigen Gebieten Australiens sind sie bereits vom Aussterben bedroht. „Aufgrund der schweren Verletzungen mussten leider schon viele Koalas eingeschläfert werden“, gibt Felgentreu an. Erst die nächsten Wochen werden zeigen, wie viele Koalas die Buschfeuer überlebt haben.

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. unterstützt die Notversorgung und Pflege der durch die Brände verletzten Tiere. In einigen Monaten, wenn die Verletzungen verheilt sind, sollen die Tiere wieder ausgewildert werden.

www.aga-international.de

Die AGA ist als gemeinnützige Natur- und Artenschutzorganisation anerkannt und setzt sich bereits seit über 20 Jahren für den Erhalt von bedrohten Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräumen ein. Ihr Ziel ist es, weltweit den Schutz und den Erhalt der Natur zu fördern, das Umweltbewusstsein zu stärken und die Zerstörung der Lebensgrundlage von Menschen, Tieren und Pflanzen zu verhindern.

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