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EU-Chemikalienpolitik "benötigt" 12,8 Millionen Versuchstiere zusätzlich

Heftige VIER PFOTEN-Kritik an Österreichs Tatenlosigkeit

Anders als von der Europäischen Kommission veranschlagt, werden die Testungen "chemischer Altstoffe" für das Chemikalien-Weißbuch der EU nicht nur über € vier Milliarden mehr als die 2,1 Milliarden geplanten kosten, sondern auch die dreifache Dauer der ursprünglich anberaumten zwölf Jahre in Anspruch nehmen.

In diesem Zeitraum werden zusätzliche 12,8 Millionen Versuchstiere getestet werden und dabei zum überwiegenden Teil ihr Leben lassen.

Die Zahlen stammen aus einer aktuellen Studie der Universität Leicester, die vom "UK Department of the Environment, Transport and the Regions" in Auftrag gegeben wurde: Ausgehend von den Kapazitäten der EU-Forschungseinrichtungen und der durchschnittlichen Dauer, der Anzahl der benötigten Versuchstiere sowie den Kosten für das Testen einer Substanz sei festzuhalten, dass für die 30.000 zu testenden "chemischen Altstoffe" eine Gesamtdauer von rund 36 Jahren eingeräumt werden müsse.

Damit würden auch die ursprünglich angenommenen Kosten von € 2,1 Milliarden gesprengt werden und auf unglaubliche € 6,51 Milliarden anwachsen.

Zusätzliche 12,8 Millionen Versuchstiere werden im angegebenen Zeitraum getestet werden, viele von ihnen mehrmals. Rechnet man die Nachkommen aller Tiere dazu, die zum Testen der Chemikalien-Auswirkungen auf die Reproduktion verwendet werden, erhöht sich die Zahl noch einmal deutlich.

Die beiden (noch) verantwortlichen Minister, Gehrer und Molterer, werden von VIER PFOTEN-Expertin Maria Purzner aufgefordert, sich endlich dafür einzusetzen, dass Alternativmethoden zu Tierversuchen schneller zugelassen und auch gefördert werden: "Zum überwiegenden Teil sind die Ergebnisse von Tierversuchen bislang nicht validiert worden.

Außerdem ist die Übertragung vom tierischen auf den menschlichen Organismus wissenschaftlich oft nicht haltbar. Daher können Tierversuche auf Dauer keine Lösung sein."

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