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Usutu-Virus 2004: Untersuchung eventueller menschlicher Infektionen

Im heurigen Sommer sind durch die Regenfälle der vergangenen Wochen besonders viele Gelsen und damit auch Usutu-Virus-Fälle zu erwarten. Eventuelle Infektionen des Menschen sollen dabei vorrangig untersucht werden.

Forscher der Veterinärmedizinischen Universität Wien ersuchen dazu um Mithilfe der Bevölkerung.

Im Spätsommer 2001 fiel in Wien und Umgebung erstmals ein massenhaftes Sterben von Amseln und anderen Vögeln auf. Wenig später wurde von Prof. Norbert Nowotny und Prof. Herbert Weissenböck von der Veterinärmedizinischen Universität Wien das vorher nur in tropischen und subtropischen Gebieten Afrikas bekannte und durch Stechmücken übertragene Usutu-Virus als ursächlicher Erreger des 'Amselsterbens' identifiziert.

Dieses exotische Virus überstand bisher die zum Teil kalten Winter in Österreich und passte sich an heimische Stechmücken-Arten an, sodass es nunmehr bereits während dreier Sommer in Österreich aktiv war.

Das Virus breitete sich jedes Jahr weiter aus, wobei im Vorjahr bereits neben Wien auch weite Teile Niederösterreichs und Teile des Burgenlandes infiziert waren. Heuer erwarten die Forscher der Veterinärmedizinischen Universität Wien ein weiteres Ausbreiten der Infektion, wahrscheinlich auch nach Ungarn und in die Slowakei.

Es sind nach wie vor vor allem Amseln vom Usutu-Virus betroffen, es sind aber auch bereits Bartkäuze, Sperlinge, Blau- und Kohlmeisen, Drosseln und Kleiber an Usutu-Virus-Infektionen verendet. Mit Usutu-Virus-Fällen ist vor allem im Zeitraum von Mitte Juli bis Ende September zu rechnen.

Das Usutu-Virus ist für Vögel, vor allem Amseln, gefährlich. Infektionen des Menschen sind vermutlich selten und auch nicht schwerwiegend. Im Vorjahr wurden einige wenige menschliche Infektionen beobachtet, die mit einem Ausschlag einhergegangen sind. Dies deckt sich mit einem berichteten menschlichen Fall aus Afrika, der neben Fieber ebenfalls Ausschlag aufwies.

Im heurigen Sommer wollen Forscher der Veterinärmedizinischen Universität Wien vor allem untersuchen wie verbreitet Usutu-Virus-Infektionen des Menschen tatsächlich in Österreich auftreten und zu welchen Symptomen sie führen. Die Forscher ersuchen daher nach Gelsenstichen auftretende Ausschläge bzw. auch andere Symptome an die 'Usutu-Hotline' (01) 25077 6226 zu melden bzw. den Hausarzt zu kontaktieren.

Neben eventuellen menschlichen Infektionen wird auch ersucht tot aufgefundene Vögel an die Usutu-Hotline zu melden bzw. an das Institut für Pathologie und Gerichtliche Veterinärmedizin, Veterinärmedizinische Universität Wien, Veterinärplatz 1, 1210 Wien, einzuschicken.

www.vuw.at

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