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Nagefreudig und nachtaktiv: das Chinchilla

Immer mehr Tierfreunde verlieben sich in das meist graue, pelzige Nagetier mit den großen abgerundeten Ohren und dem buschigen Schwanz.

Kein Wunder, das Chinchilla unterscheidet sich deutlich von anderen Nagern. Es ist nicht zu verwechseln mit den Chinchilla-Kaninchen, das seinen Namen wegen seiner Fellfarbe von dem Pelztier aus den Anden hat! Chinchillas haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von zwölf Jahren und können sogar über 20 Jahre alt werden.

Was diese Tiere sonst noch ausmacht, verraten die Tierexperten der Fachmarktkette Fressnapf.

Berufstätige werden ihre wahre Freude an Chinchillas haben – vorausgesetzt die Gruppentiere leben mindestens zu zweit im Käfig daheim. Über Tag schlafen sie die meiste Zeit, erst am Abend werden die nachtaktiven Meerschweinchenverwandten munter. Gut, wenn Herrchen und Frauchen sich dann Zeit für sie nehmen und ihnen den notwendigen Auslauf gönnen.

Da Chinchillas nach ihrer inneren Uhr leben, haben sie gerne feste Auslauf-, Spiel- oder Fütterungszeiten. Grundsätzlich sind die Tiere jedoch sehr scheu, auch Menschen gegenüber. Wer sie halten will, muss erst einmal Geduld aufbringen, um sie zu zähmen.

Chinchillas kommen ursprünglich aus Südamerika. In Ländern wie Peru, Chile, Bolivien und auch Argentinien lebten sie in Gruppen zusammen, die Vorfahren des Heimtier-Chinchillas bevorzugten Regionen im Hochgebirge der Anden.

Wegen ihres langen, dichten Fells – aus einer Haarwurzel wachsen bis zu 60 Haare – fielen die Wildchinchillas ab dem 19. Jahrhundert Pelzjägern zum Opfer und galten bereits als ausgerottet. Erst seit den 1970er-Jahren gibt es Schutzmaßnahmen und -programme, doch noch immer sind die Wildbestände eher rar.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lernte ein amerikanischer Ingenieur bei seinen Arbeiten in der chilenischen Bergwelt zunächst das Fell, später lebende Chinchillas kennen und begann sie zu studieren. Der Tierfreund schmuggelte einige Tiere nach Kalifornien und begann in den 1920er-Jahren, sie zu züchten. Es heißt, ein Deutscher habe ihn um 100 Tiere bestohlen und diese in seiner Heimat verkauft. So kamen die Chinchillas nach Europa. 

So anpassungsfähig Chinchillas auch sein mögen, sie stellen doch einige Ansprüche an ihre Haltung. Zunächst benötigen sie relativ viel Platz, also einen großen Käfig. Je größer, desto besser, mindestens jedoch 80 cm in Länge und Breite, 100 cm in der Höhe. Die Nager klettern gerne und viel, weshalb der Käfig mehrere Ebenen, unbehandelte Äste und Versteckmöglichkeiten haben sollte.

Auch große Steine am Boden sind beliebt. Ihr Fell verträgt kein Wasser, Chinchillas mögen es auch nicht besonders. Stattdessen benötigen sie ein mit speziellem Sand gefülltes Gefäß, um sich darin zu „baden“. Von Natur aus ist ihr Organismus an karge Pflanzennahrung gewöhnt, was Halter beim Füttern unbedingt beachten sollten.

Sie brauchen immer Heu und Wasser zur freien Verfügung und sollten nicht zuviel Fertigfutter bekommen. Ganz wichtig: Chinchillas nagen grundsätzlich alles an und können sich somit schnell gesundheitlich schaden. Sowohl bei der Käfigeinrichtung als auch beim Auslauf ist deshalb Vorsicht geboten. Wer Chinchillas halten möchte, sollte sich vorab gut informieren, z. B. über Fachliteratur. 

 

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