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Gesundheit von Frettchen

Aktuelles


Grundwissen



Der zweimalige Wechsel des Haarkleides verleiht dem Frettchen im Sommer und im Winter ein ganz unterschiedliches Aussehen. Manchmal entstehen beim Fellwechsel im Frühjahr für eine kurze Zeit kahle Stellen - eventuell auch am Schwanz - , die nach kurzer Zeit wieder zuwachsen.

Erst wenn dies über mehrere Wochen nicht geschieht, könnte eine Krankheit dahinter stehen und Sie sollten den Tierarzt aufsuchen. Auslöser könnten sein: innere Erkrankungen, hormonelle Störungen oder eine Erkrankung der Nebenniere.

Der sogenannte "Fettschwanz" resultiert aus einer übermässigen Talgproduktion. Dagegen gibt es noch keine wirksame Behandlungsform, ist aber für das Tier kein dramatischer Störfaktor und weiters nicht beunruhigend.

Bei einer Kastration werden die Keimdrüsen operativ entfernt, während die Sterilisation nur eine Unterbindung der Samenstränge bzw. der Eileiter ist.

Die Kastration kann viele Erkrankungen verhindern:

Die Dauerranz bei Fähen bleibt aus, Gebärmutterentzündungen werden unterbunden und die Aggressivität gegenüber Artgenossen geht stark zurück. Genaue Hinweise, wie Sie Ihr Frettchen beispielsweise auf die Kastration vorbereiten können, gibt Ihnen gerne Ihr Tierarzt.

Ein Fellwechsel beim Frettchen geht oft einher mit der Kastration und ist bedingt durch die hormonelle Umstellung. Regelmässiges Kämmen mit einer weichen Bürste stimuliert die Durchblutung der Haut, entfernt abgestorbene Haare und sorgt für Wohlbefinden Ihres Lieblings.

Es ist sehr wichtig, mit dem Frettchen regelmäßig den Tierarzt aufzusuchen. Vergewissern Sie sich, dass das Tier alle nötigen Schutzimpfungen erhält, denn es lauern einige Infektionskrankheiten, die auch lebensbedrohend sind. Mit den Impfungen gelingt es dem Körper Immunität und Schutz aufzubauen.

Tollwut: Die Impfung gegen Tollwut ist ganz wichtig, denn infizierte Frettchen können diese Krankheit durch Bisse auch an den Menschen weitergeben. Tollwut zeigt sich zunächst an folgenden Symptomen: "rasende Wut", Angriffslust, erhöhte Bissigkeit. Später erscheinen die Tiere eher müde und teilnahmslos, bis letztlich Lähmungserscheinungen auftreten und der Tod eintritt.
Die Schutzimpfung gegen Tollwut sollte ab dem 3. Monat erfolgen.

Ein Monat später muß sie wiederholt werden. Tiere, die nicht geimpft waren, aber infiziert sind, werden vom Tierarzt unverzüglich getötet, weil dann keine Chance auf Heilung mehr besteht.
 
Staupe: Sie wird, ähnlich wie die Tollwut, von anderen infizierten Tieren (auch von Hunden) übertragen. Die ersten Symptome sind Nase- und Augenrinnen, Abgeschlagenheit und Müdigkeit, verbunden mit Fieber und Appetitlosigkeit. Später verändern sich die Haut, die Pfoten und der Nasenspiegel.

Beim Frettchen setzt ein körperlicher Verfall ein, bis jede Hilfe zu spät kommt. Schutz bietet auch hier eine Impfung, die nach ca. 6 Wochen gegeben werden sollte, da dann der natürliche Schutz verloren geht, der von der Mutter an das Jungtier weitergeben wurde. Nach einem Monat muss auch diese Impfung wieder holt und jedes Jahr einmal aufgefrischt werden.

Achtung: Dem Nordamerikanische Schwarzfußfrettchen muß allerdings alle 6 Monate ein besonderer Impfstoff verabreicht werden.

Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose: Impfungen gegen diese Erkrankungen können gemeinsam mit der Staupe-Impfung erfolgen. Hepatitis- und Parvovirose (Katzenseuche)-Infektionen sind bei Frettchen umstritten.

Bei Leptospirose zeigen sich Fieber, Krämpfe, Appetitlosigkeit und Brechdurchfall, eine gelbliche Färbung der Schleimhäute und ungewöhnlich dunkler Harn. Achtung: Leptospirose kann bei Ausbruch kaum behandelt werden und ist meldepflichtig.




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