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Meerschweinchen

Das Meerschweinchen trägt vermutlich nur wegen seiner quiekenden Laute seinen Namen


Meerschweinchen
Seit Jahrzehnten ist es bei Europäern als liebes und geselliges Heimtier sehr beliebt, neuerdings auch besonders bei Erwachsenen. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf erläutern, was das Meerlie ausmacht.

Die ursprüngliche Heimat der Meerschweinchen liegt fern vom europäischen Kontinent: Sie stammen aus Südamerika, wo sie sowohl in Gebirgsregionen als auch auf flachem Gelände leben. Die pelzigen Säugetiere existieren bereits seit einigen Millionen Jahren.

Sie ernähren sich rein vegetarisch von Vitamin C reichen Gräsern und Kräutern und sind genauso gesellig wie vermehrungsfreudig: In der Natur teilen sich mehrere Weibchen ein Männchen - gemeinsam mit ihren Nachfahren bilden sie ein Rudel.
Schon lange Zeit vor Christi Geburt züchteten die Menschen sie als Haustiere, entweder zum Verzehr oder als Opfergaben.

Als Wildform unserer Hausmeerschweinchen gelten die Tschudi-Meerschweinchen aus den chilenischen Anden. Seefahrer und Eroberer brachten die kleinen Nager im 16. Jahrhundert auf dem Seeweg mit nach Europa - darauf ist auch der erste Teil ihres deutschen Namens „Meer“ zurückzuführen.

In ihrer neuen Heimat eroberten sie die Herzen der Menschen als zutrauliche und zahme Zeitgenossen.

Es gibt einige Eigenschaften, die sehr charakteristisch für Hausmeerschweinchen sind: Im Gegensatz zu manch anderen Kleintieren beißen sie in der Regel nicht und eignen sich daher gut als Begleiter für Kinder. Sie fressen und nagen für ihr Leben gerne. Ihre Aktivität dehnt sich auf mehrere Phasen am Tag und in der Dämmerung aus.

Am stressfreisten leben sie, wenn sie Artgenossen bei sich haben, mit denen sie sich auch in ihrer eigenen Lautsprache verständigen können. Kleine Meerlies kommen fix und fertig mit Fell, offenen Augen und Zähnen auf die Welt. So mancher Besitzer hat sich schon gewundert, wie schnell sich seine vermeintlich gleichgeschlechtlichen Meerschweinchen vermehrten...

Ein Urinstinkt prägt die Meerschweinchen noch heute wesentlich: Sie sind Fluchttiere, die bei Gefahr flink davonlaufen und sich in Sicherheit bringen. Denn sie können sich nicht zur Wehr setzen und sich höchstens tot stellen.

Zu Hause im Käfig sind die Fluchtmöglichkeiten allerdings begrenzt, weshalb die schreckhaften Tiere bei Gefahr leicht in Panik ausbrechen können. Sie brauchen daher genügend Platz, Auslauf und Versteckmöglichkeiten.

Einen Überblick über die verschiedenen Meerlie-Rassen und ihre Haltung finden Sie im Internet unter: www.fressnapf.de/tierratgeber/frage-und-antworten.html

Nicht alleine halten!

Leider kommt es vor, dass Meerschweinchen einzeln im Käfig gehalten werden. Das ist jedoch keinesfalls artgerecht - bedenkt man, dass es sich um Gruppentiere handelt - und es widerspricht dem Tierschutzgesetz. Ebenfalls nicht artgerecht ist die gemeinsame Haltung mit Kaninchen - sie können den fehlenden artgleichen Gefährten nicht ersetzen.

In beiden Fällen kommt es zu Verhaltensstörungen beim Meerlie. Am besten geeignet und am artgerechtesten sind kleine Rudel von einem (idealerweise kastrierten) Männchen und zwei oder mehreren Weibchen. Aber auch zwei gleichaltrige Weibchen vertragen sich meistens, genauso wie Geschwister-Männchen aus einem Wurf - solange sie Weibchen weder sehen, riechen noch hören können.

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