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Tierrechtler wollen Tigertötung verhindern

Nach der Tötung von drei nicht reinrassigen Tigerbabys im Zoo Magdeburg ist das Schicksal von 31 weiteren nicht reinrassigen Zoo-Tigern ungewiss.

Die Tierrechtler vom Bundesverband Menschen für Tierrechte und Animal Public haben Anzeige gegen den Zoo Magdeburg erstattet und fordern jetzt von der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), die 31 Tiger nicht zu töten.

Über die Internetplattform www.tierrechte.de können Bürger diese Forderung unterstützen.

Kurz nach der Geburt erhielten Anfang Mai drei lebensfähige Tigerwelpen die Todesspritze. Einziger Grund: Ein Gentest hatte herausgestellt, dass ihr Vater, der Tiger Taskan, kein reinrassiger Sibirischer Tiger ist, sondern unter seinen Vorfahren auch ein Sumatra-Tiger war.

Der Bundesverband und Animal Public sehen in der Tötung der Tigerbabys einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und haben bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen den Zoodirektor erstattet. Die Staatsanwaltschaft hat den Anfangsverdacht bejaht und jetzt die Ermittlungen aufgenommen.

Der Stadtrat hat sich mittlerweile gegen eine Tötung des Tigers Taskan ausgesprochen. Was aus den anderen 31 nicht reinrassigen Tigern in 17 europäischen Zoos wird, ist bislang unklar; im September soll bei der jährlichen EAZA-Tagung darüber beraten werden. Die Tierrechtsorganisationen fordern von den Verantwortlichen, sich gegen eine Tigertötung auszusprechen.

Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte, unterstreicht: „Es kann nicht angehen, dass die Zoos erst züchten, dann denken und töten. Für das Wohlbefinden der Tiere, die sie gezüchtet haben, tragen sie die moralische Verantwortung und müssen dieser auch gerecht werden, egal ob die Tiere reinrassig sind oder nicht.“

Zur Unterstützung ihrer Forderung auf Leben der Tiere haben die Tierrechtler heute eine Email-Aktion gestartet, an der sich Tierfreunde beteiligen mögen unter www.tierrechte.de

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