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Von Machos, Hausmännern und Emanzen im Zoo Emmen

Auch im Tierreich und besonders unter den Zoobewohnern in Emmen gibt es Exemplare, die an das Verhaltensmuster einiger Menschen erinnern: Sie tanzen gern mal aus der Reihe.



Klammeraffe
Was wäre die Welt ohne Machos? Auch im Zoo Emmen leben einige Exemplare dieser männlichen Spezies. Die Mantelpaviane sind das beste Beispiel dafür: die männlichen Affen mit ihrer imposanten Größe scharen gleich einen ganzen Harem mit Weibchen um sich.


Wird die ein oder andere Dame zu kess und entfernt sich zu weit von der Gruppe, wird sie vom „Gigolo“ persönlich und mit Nachdruck zurück an ihren vorbestimmten Platz, an der Seite ihres Männchens, verwiesen.

Eines muss man den Macho-Männchen aber lassen – sie halten nicht nur ihre Mädels zusammen, sondern fungieren auch als große Beschützer, wenn es mal ernst werden sollte. 

Ganz anders geht es bei den Kattas, einer Halbaffenart, zu. Hier hat das Alphaweibchen „die Hosen an“. Bei Mangel an Nahrung werden in freier Natur die rangniedrigeren Weibchen aus der Gruppe verstoßen – modernes Mobbing in Reinform. Zum Glück gibt es im Zoo Emmen immer pünktlich Futternachschub.

Auch die weiblichen Nacktmullen sind mit allen Wassern gewaschen. Die Königin unter ihnen, die alle anderen durch Größe und Statur überragt, ist die einzige, die Junge bekommen darf. Dafür sorgt sie durch eine Finte: Die Hormone, die sie beim Urinieren freisetzt, verhindern, dass die anderen Weibchen zur Geschlechtsreife
gelangen.



Jassana
Zu solch gerissenem Tun wäre ein Jassana-Weibchen, auch Blatthühnchen genannt, nie fähig. Sie überlässt den Nestbau, die komplette Brutpflege und Kinder-erziehung lieber ganz dem Mann. Der kümmert sich auch rührend um die jüngst geschlüpften Küken. Diese spazieren erst einmal über die großblättrigen Wasser-pflanzen – aber dann wieder geschwind unter die warmen Flügel des Vaters.


Auch das Klammeraffen-weibchen Guannita zeigt sich fürsorglich. Sie hat eben-falls erst vor kurzem wieder Nachwuchs bekommen. In den ersten Wochen nach der Geburt lässt sie keinen an ihren kleinen Schützling heran. Daher gestaltet sich die Namensgebung für ihr fünftes Baby eher schwierig. Bisher weiß niemand so genau, ob der Nachwuchs denn nun Männlein oder Weiblein ist.

Weitere Informationen zum Zoo Emmen sowie zu den Öffnungszeiten finden Sie auf der deutschsprachigen Homepage unter www.zoo-emmen.de.

 

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