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Baxter: Schimpansenpension steht für die Tiere bereit

Tragfähige finanzielle Überbrückung gesichert. Adressat der Gelder ist allerdings noch unklar.

Die „Schimpansenpension“ von rund 19.000 Euro pro Monat, zu deren Finanzierung sich das Pharma-Unternehmen Baxter bereit erklärt hat, wird dem „Affenhaus“ im Safaripark Gänserndorf natürlich auch nach dem 1. Oktober zur Verfügung stehen, stellt Baxter-Vorstand Dr. Peter Mateyka klar.

Damit sei eine tragfähige finanzielle Unterstützung auch für den Zeitpunkt gesichert, ab dem der Masseverwalter nicht mehr am Zug ist.

Allerdings haben die öffentlichen Stellen Baxter trotz Anfrage noch nicht mitgeteilt, an wen das Geld im Oktober überwiesen werden soll, wundert sich der Baxter-Vorstand, und fordert im Interesse der Tiere schnellstmöglich Klarheit in dieser Frage..

Wien, 28. September 2004 – „Die Schimpansenpension von rund 19.000 Euro pro Quartal, die Baxter natürlich vereinbarungsgemäß auch weiterhin ausbezahlt, wird selbstverständlich die Ernährung und Pflege der Tiere auch nach dem 30. September sichern“, stellt Dr. Peter Mateyka, Vorstand des Pharma-Unternehmens Baxter, klar.

Dies natürlich unter der Voraussetzung, dass das Geld auch tatsächlich den Schimpansen des Affenhauses zugute kommt.

„Bisher“, so Dr. Mateyka verwundert, „haben uns allerdings die öffentlichen Stellen auf Nachfrage nicht mitgeteilt, an wen wir ab Oktober die Schimpansenpension überweisen sollen.“ Dies sei umso unverständlicher, als Masseverwalter Dr. Ferdinand Bruckner Medienberichten zufolge angekündigt hatte, die Affen ab Ende September aus der Konkursmasse auszuscheiden, also nicht mehr zu versorgen.

Dr. Mateyka: „Im Interesse der Schimpansen ist also mit Nachdruck zu fordern, dass umgehend und zweifelsfrei geklärt wird, wer ab 1. Oktober für die Schimpansen zuständig ist.“

Die Schimpansenpension stehe jedenfalls jederzeit bereit und ermögliche eine tragfähige finanzielle Überbrückung für die Tiere.

Sollte sich ein seriöser Betreiber-Kandidat finden, der ein finanziell durchdachtes Projekt präsentiert das auch das Wohlergehen der Tiere ausreichend berücksichtig, stehe Baxter natürlich für weitere Verhandlungen zur Verfügung, signalisert Dr. Mateyka Gesprächsbereitschaft.

Allerdings sei Baxter derzeit kein Konzept bekannt, das diese Ansprüche erfüllt. Dr. Mateyka: „Wir werden jedenfalls kein Projekt finanziell und ideell unterstützen, das nicht zuvor sowohl von Finanzexperten als auch von der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien EAZE ausreichend geprüft wurde.“

Auf die Expertise der EAZE-Experten legt Baxter im Interesse der Schimpansen auch in jenen Fällen größten Wert, in denen sich bestimmte Zoos für einzelne Tiere interessieren sollten.

Baxter hatte sich bekannter Maßen ursprünglich vertraglich dazu verpflichtet, insgesamt 9,2 Millionen Euro für das Affenhaus und die Betreuung der Schimpansen zur Verfügung zu stellen.

Das Unternehmen hatte sich bereit erklärt, eine lebenslange Schimpansenpension in Höhe von knapp 15 Euro pro Schimpanse und Tag zu finanzieren, um eine dauerhafte pflegerische und medizinische Betreuung der 43 Schimpansen auch nach einem möglichen Insolvenzfall des Safariparks zu gewährleisten.

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