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Die Orang-Utan-Familie im Tiergarten Schönbrunn hat Zuwachs bekommen

Mit dem Orang-Utan-Weibchen Mota ist gestern ein vierter Orang-Utan in der im Mai eröffneten Anlage in der ORANG.erie des Schönbrunner Zoos eingezogen.


Orang-Utan-Weibchen Mota
Das 45jährige Orang-Utan-Weibchen Mota stammt aus dem Artis Zoo in Amsterdam. Der  niederländische Zoo hat die Orang-Utan-Haltung aus Platzgründen aufgegeben. Deshalb wurde für Mota innerhalb des EEPs (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm für gefährdete Arten) ein passender Platz gesucht.

„Wir freuen uns, dass wir Mota in unserer modernen Anlage ein schönes, neues Zuhause geben können. Sie erkundet derzeit ganz neugierig ihr neues Revier“, sagt der stellvertretende Tiergartendirektor Dr. Harald Schwammer.

Im Tiergarten Schönbrunn lebt die Affen-Dame mit dem Männchen Vladimir und den beiden Weibchen Nonja und Sol in der großzügigen Orang-Utan-Anlage. Für die Besucher ist sie vorerst im Innenraum zu sehen, wo sie langsam an die bestehende Gruppe gewöhnt wird.

Orang-Utan Männchen Vladimir ist Mota aber bereits bestens bekannt, denn sie verbrachten vor vielen Jahren eine gemeinsame Zeit im Artis Zoo und haben dort auch für Nachwuchs gesorgt.

Orang-Utans, deren malaiischer Name „Waldmensch“ bedeutet, kommen heute nur noch im Norden Sumatras und auf Borneo vor. Ihr Lebensraum wurde drastisch zerstört und verkleinert, auch der illegale Handel mit lebenden Orang-Utans ist eine Bedrohung. Ihr Bestand ist in den letzten 60 Jahren um mehr als 50 % gesunken. Deshalb werden sie auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als „stark gefährdet“ eingestuft. 

Orang-Utans haben in Freiland eine Lebenserwartung von etwa 40 Jahren, in Menschenhand können sie ein Alter von rund 55 Jahren erreichen. Mit Eröffnung der Tiergarten ORANG.erie starteten der „Verein der Freunde“ und die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ eine Kooperation, die spezifisch Wiederansiedelungsprojekte von Orang-Utans auf Borneo betreut.

www.zoovienna.at

 

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